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Montag, 16. Februar 2009

Calophyllum Inophyllum

Was fehlt dieser Zehe? Nun ja am Samstag sah sie noch ganz anders aus, sie war mehr als entzunden, furchtbar dick und verursachte große Schmerzen. Ursache: Nun ja meine kleine Tochter hat sich eine Teil des Zehennagels weggerissen und es hat sich eine Eiterstelle gebildet. So eigentlich nicht sehbar.

Am Sonntag um 1 Uhr früh platzte diese Eiterstelle und ich habe ihr sofort Calophyllum inophyllum sowie 1 Tropfen Myrrhe darauf getan. Diese Prozedur habe ich dann Sonntags noch einmal wiederholt und siehe da, Montag morgens ist so gut wie nichts mehr sichtbar.

Calophyllum inophyllum ist ein fettes Öl welches aus Indien kommt. Es wird aus den Früchten eines kleinen Baumes hergestellt. Es ist mehrere Jahre haltbar und wird bei niedrigen Temperaturen fest.

Es stimuliert u.a. die Phagozytose (phago, phagein = fressen). Es ist daher für uns ein Muss bei eitrigen Hauterkrankungen.

Freitag, 9. Januar 2009

Kokosfett - Cocos nucifera


Wenn es draussen so kalt und trüb ist, wünsche ich mir oft ich wäre in der Südsee.
Witzigerweise schnuppere ich dann besonders gerne am Kokosfett, sein exotischer und doch frischer, leichter Duft gibt mir dann das Gefühl ich wäre dort.
Aber das Kokosfett ist natürlich nicht nur zum Riechen da, nein besonders in der Aromaküche und für die Körperpflege stellt dieses Fett etwas ganz besonderes dar. Eigentlich kann man ja aus der Kokosnuss alles verwenden. Angefangen bei Kokosmilch und Kokosfleisch für die Ernährung, sowie auch die Schale. Sie wird in den tropischen Ländern als Brennholz oder auch Trinkbehälter genutzt.

Die Kokosnüsse werden durch Kletterer bzw. durch Herunterfallen geerntet, aufgeschlagen und getrocknet. Das Fruchtfleisch - auch Kopra genannt - wird getrocknet und zerkleinert (flockiert) und ausgepresst. Der Fettanteil in der Kopra ist bei ca. 65%. Zwar hat dieses Fett einen Anteil von ca. 80-90% an gesättigten Fettsäuren, dieser wiederum besteht hauptsächlich aus den mittelkettigen Fettsäuren. Bei den gesättigten Fettsäuren wird zwischen kurz-, mittel-, und langkettig unterschieden. Die Länge ist mitentscheidend dafür, ob ein Fett gut oder schlecht verstoffwechselt werden kann bzw. sich als Depotfett in unserem Körper einlagert. Man weiß inzwischen, dass diese mittelkettigen Fettsäuren den Stoffwechsel ankurbeln. sich nicht so leicht in unserem Fettgewebe einspeichern, sondern zur Energiegewinnung verbrannt werden. Ebenso hat sich die in den mittelkettigen Fettsäuren enthaltene Laurinsäure als hemmend bei schädlichen Bakterien und Pilzen erwiesen.

Eine Bereicherung ist dieses Fett egal ob als Hautpflege (rissige, trockene Stellen) oder als kühlendes Pflegevariante nach dem Sonnenbad. Sein Schmelzpunkt liegt bei Zimmertemperatur. In den Tropen war es schon immer ein klassisches Schönheitsmittel für die Haut wie für die Haare (Kurpackung). In der Aromaküche möchte ich es auch nicht mehr missen. Es kann stark erhitzt werden, ohne dass sich die Struktur seiner Fettsäuren verändert. Und es schmeckt so lecker!!

Literaturhinweis: Pflanzenöle - Ruth von Braunschweig, Lexikon der pflanzlichen Fette und Öle - Dr. Buchbauer, Aromatherapie - Prof. Dietrich Wabner, Aromapflege für Pflege- und Heilberufe - Eliane Zimmermann,

Donnerstag, 20. November 2008

Mein Geschenk

Heute habe ich ein tolles Geschenk für meine stets wachsende ätherisch-Öl-Pflanzensammlung bekommen - eine Nuss des Calophyllum inophyllum-Baumes.
Ich bin total begeistert.

Der Calophyllum inophyllum Baum wird auch Tamanu-Baum genannt. Er wächst als kleiner Baum rund um den Indischen Ozean. Der Kern der Früchte enthält das so wertvolle Öl (15-20%). Das Öl findet bei eitrigen und/oder entzündeten Wunden, Narben, Schmerzen, Venenproblemen, müden Beinen, Fieberblasen Einsatz. Ebenso soll es Haarausfall vorbeugen bzw. den Haaren einen schönen Glanz verleihen.

Mehr Informationen über das Calophyllum-Öl sowie weiterer Fette und Öle finden sie auf diesem neuen Plakat.
Für nähere Infos zum Erwerb dieses Werkes schreiben Sie ein Mail an waltraud.reischer@aon.at