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Donnerstag, 18. Dezember 2008

Shay Tag


Diesen Text habe ich gerade von der ehemaligen Volksschullehrerin von Sandra bekommen. Es hat mich tief berührt und weil ja gerade Weihnachten vor der Tür steht - wollte ich euch diese Geschichte auch senden. Hat zwar nicht direkt etwas mit Aromatherapie zu tun - aber auf alle Fälle mit Liebe und Zuneigung.....

Zwei Alternativen
Was würden Sie tun?.... Sie treffen die Wahl. Suchen Sie nicht nach der Pointe ? es gibt keine. Lesen Sie trotzdem weiter. Meine Frage lautet: Hätten Sie sich genauso entschieden?

Bei einem Wohltätigkeitsessen zugunsten von Schülern mit Lernschwierigkeiten hielt der Vater eines der Kinder eine Rede, die so schnell keiner der Anwesenden vergessen wird.
Nachdem er die Schule und ihre Mitarbeiter in höchsten Tönen gelobt hatte, stellte er folgende Frage: "Wenn keine störenden äußeren Einflüsse zum Tragen kommen, gerät alles, was die Natur anpackt, zur Perfektion. Aber mein Sohn Shay ist nicht so lernfähig wie andere Kinder. Er ist nicht in der Lage, die Dinge so zu verstehen wie andere Kinder. Wo ist die natürliche Ordnung der Dinge bei meinem Sohn?"

Das Publikum war angesichts dieser Frage vollkommen stumm.
Der Vater fuhr fort: "Ich bin der Meinung, wenn ein Kind so ist wie Shay, das geistig und körperlich behindert zur Welt kommt, dann entsteht die Möglichkeit, wahre menschliche Natur in die Tat umzusetzen, und es liegt
nur daran, wie die Menschen dieses Kind behandeln."

Dann erzählte er die folgende Geschichte:
Shay und ich waren einmal an einem Park vorbeigekommen, in dem einige Jungen, die Shay kannte, Baseball spielten. Shay fragte: "Glaubst du, sie lassen mich mitspielen?" Ich wusste, dass die meisten der Jungen jemanden wie Shay nicht in ihrer Mannschaft haben wollten, aber als Vater war mir auch Folgendes klar:
Wenn mein Sohn mitspielen durfte, dann würde dies ihm ein Dazugehörigkeitsgefühl geben, nach dem er sich so sehr sehnte, und auch die Zuversicht, trotz seiner Behinderung von anderen akzeptiert zu werden.
Ich ging also zu einem der Jungen auf dem Spielfeld und fragte, ohne allzu viel zu er- warten, ob Shay mitspielen könne. Der Junge schaute sich hilfesuchend um und sagte: "Wir haben schon sechs Runden verloren und das Spiel ist gerade beim achten Inning. Ich glaube schon, dass er mitspielen kann. Wir werden versuchen, ihn dann beim neunten Inning an den Schläger kommen zu lassen."
Shay kämpfte sich nach drüben zur Bank der Mannschaft und zog sich mit einem breiten Grinsen ein Trikot des Teams an. Ich schaute mit Tränen in den Augen und Wärme im Herzen zu. Die Jungen sahen, wie ich mich freute, weil mein Sohn mitspielen durfte. Am Ende des achten Innings hatte Shays Team ein paar Runden gewonnen, lag aber immer noch um drei im Rückstand. Mitten im neunten Inning zog sich Shay den Handschuh an und spielte im rechten Feld mit. Auch wenn keine Schläge in seine Richtung gelangten, war er doch begeistert, dass er mit dabei sein durfte, und grinste bis zu beiden Ohren, als ich ihm von der Tribüne aus zuwinkte. Am Ende des neunten Innings holte Shays Mannschaft noch einen Punkt. In der jetzigen Ausgangslage war der nächste Run ein potenzieller Siegesrun, und Shay kam als Nächster an die Reihe.

Würden sie in diesem Moment Shay den Schläger überlassen und damit die Chance, das Spiel zu gewinnen, aufs Spiel setzen? Überraschenderweise bekam Shay den Schläger. Jeder wusste, dass ein Treffer so gut wie unmöglich war, denn Shay wusste nicht einmal, wie er den Schläger richtig halten sollte, geschweige denn, wie er den Ball schlagen sollte. Als Shay allerdings an den Abschlagpunkt trat, merkte der Pitcher, dass die gegnerische Mannschaft in diesem Moment nicht gerade auf den Sieg aus zu sein schien, und warf den Ball so vorsichtig, dass Shay ihn wenigstens treffen konnte.
Beim ersten Pitch schwankte Shay etwas unbeholfen zur Seite und schlug vorbei. Der Pitcher ging wieder ein paar Schritte nach vorn und warf den Ball vorsichtig in Shays Richtung. Als der Pitch hereinkam, hechtete Shay zum Ball und schlug ihn tief nach unten gezogen zurück zum Pitcher.
Das Spiel wäre nun gleich zu Ende.
Der Pitcher nahm den tiefen Ball auf und hätte ihn ohne Anstrengung zum ersten Baseman werfen können. Shay wäre dann rausgeflogen, und das Spiel wäre beendet gewesen. Aber stattdessen warf der Pitcher den Ball über den Kopf des ersten Basemans und außer Reich- weite der anderen Spieler.
Von der Tribüne und von beiden Teams schallte es: "Shay lauf los! Lauf los!" Noch nie im Leben war Shay so weit gelaufen, aber er schaffte er bis First Base. Mit weit aufgerissenen Augen und etwas verwundert hetzte er die Grundlinie entlang. Allen schrien: "Lauf weiter, lauf weiter!" Shay holte tief Atem und lief unbeholfen, aber voller Stolz weiter, um ans Ziel zu gelangen. Als Shay um die Ecke zur zweiten Basis bog, hatte der rechte Feldspieler den Ball ? Er war der kleinste Junge im Team, der jetzt seine erste Chance hatte, zum Held seines Teams zu werden. Er hätte den Ball dem zweiten Baseman zuwerfen können, aber er hatte verstanden, was der Pitcher vorhatte, und so warf er den Ball absichtlich ganz hoch und weit über den Kopf des dritten Basemans.
Also rannte Shay wie im Delirium zur dritten Basis, während die Läufer vor ihm die Stationen bis nach Hause umrundeten. Alle schrien nun: "Shay, Shay, Shay, lauf weiter, lauf weiter" Shay erreichte die dritte Basis, weil der gegnerische Shortstop ihm zur Hilfe gelaufen kam und ihn in die richtige Richtung der dritten Basis gedreht und gerufen hatte: "Lauf zur dritten!" "Shay, lauf zur dritten!"
Als Shay die dritte Basis geschafft hatte, waren alle Spieler beider Teams und die Zuschauer auf den Beinen und riefen: "Shay, lauf nach Hause! Lauf nach Hause!" Shay lief nach Hause, trat auf die Platte und wurde als Held des Tages gefeiert, der den Grand Slam erreicht und den Sieg für seine Mannschaft davongetragen hatte.
"An diesem Tag", so sagte der Vater, während ihm die Tränen übers Gesicht liefen, "brachten die Spieler von beiden Mannschaften ein Stück wahrer Liebe und Menschlichkeit in Shays Welt." Shay erlebte keinen weiteren Sommer mehr. Er starb im folgenden Winter und hatte nie vergessen, wie es war, ein Held zu sein und mich so glücklich gemacht zu haben und zu sehen, wie die Mutter ihren kleinen Helden unter Tränen umarmte, als er nach Hause kam!"

NUN NOCH EINE KLEINE FUSSNOTE ZU DIESER GESCHICHTE:
Wir schicken alle Tausende von Witzen per E-Mail durch die Gegend, ohne darüber nachzudenken, aber wenn es darum geht, Nachrichten in Bezug auf Lebensentwürfe zu verschicken, dann zögern die meisten.
Das Derbe, Vulgäre und manchmal auch Obszöne passiert den Cyberspace problemlos, aber die öffentliche Diskussion über anständige Dinge wird in unseren Schulen und an unseren Arbeitsplätzen nur allzu oft unterdrückt.
Wenn du diese Nachricht vielleicht weiterleiten möchtest, dann kann es gut sein, dass du dein Adressbuch durchgehen und die Adressen von denjenigen herausfilterst, die möglicherweise nicht die "richtigen" Adressaten für diese Art von Nachricht sind. Wir alle haben tagtäglich Tausende von Möglichkeiten, die "natürliche Ordnung der Dinge" zu verwirklichen.

Viele scheinbar triviale zwischenmenschliche Kontakte stellen uns vor die Wahl:
Geben wir ein bisschen Liebe und Menschlichkeit weiter oder verpassen wir diese Chance und machen die Welt dadurch ein bisschen kälter?

Ein weiser Mann sagte einmal, jede Gesellschaft sei danach zu beurteilen, wie sie ihre am wenigsten gesegneten Mitglieder behandele.
Du hast nun zwei Möglichkeiten:
1. Schließe diese Seite
2. Sende diese Geschichte weiter:
Möge dein Tag ein Shay-Tag sein.

Dienstag, 2. Dezember 2008

Geschenketipp - Urlaubsreise Irland



Ihr wolltet schon immer mal eine Reise nach Irland verschenken (Euch oder euren Lieben?). Gerade eben bekam ich einen tollen Tipp:

seht doch mal unter 5-Elemente-Reise
oder Wandern in Irland

Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, es ist absolut eine Reise wert. Land und Leute, sowie die Pflanzenvielfalt sind mehr als beeindruckend.



Aromaküche - Weihnachtshonig


Vor kurzem bekam ich von einer lieben Freundin (Danke Elke) einen mhh, super tollen selbstgemachten Honig. Und da ich immer auf der Suche nach Mitbringseln bzw. jetzt ist ja bald Weihnachten, nach selbstgemachten Geschenken bin, habe ich mir folgendes ausgedacht.

Weihnachtshonig
500g Honig
3 Tr. Orange (Citrus sinensis)
2 Tr. Grapefruit (Citrus x paradisi)
2 Tr. Vanille Extract (Vanilla planifolia)
1 Tr. Zimt (Cinnamomum zeylanicum)
1 Tr. Ingwer (Zingiber officinale)

Das ganze verrühren und in kleine Glässchen abfüllen - fertig.

Abb: meine Vanillepflanze (inzwischen ist sie über 2 Meter lang)

Sonntag, 30. November 2008

Es duftet nach Kekse


Heute am 1. Advent backen wir unsere ersten Kekse, Lebkuchen und Mürbteigkekse.

Zuerst mache ich jetzt noch schnell unseren selbstgemachten Vanillezucker, ich gebe auf 100g Zucker ca. 10 Tr. Vanille Extrakt in Alkohol gelöst, in ein Schraubglas und schüttle alles ein bisschen durch, damit sich die Vanille auch schön mit dem Zucker vermischt.

Hier nun mein Rezept für die Mürbteigkekse:

60 dag Mehl, 21 dag Butter, 18 dag Staubzucker, 3 Eier, 3 EL Milch, Backpulver, 1 Tr. Zitronenöl und 10 Tr. Gebäck- und Glühwein.
Alle Zutaten werden zu einem Mürbteig verknetet, die ätherischen Öle werden in der Milch oder Butter emulgiert, bevor sie zu den Zutaten kommen. Den Teig ausrollen und mit Formen ausstechen. Gebacken wird bei mittlerer Hitze, bis sie eine schöne goldene Farbe haben.

Schade dass ihr den Duft der Kekse nicht riechen könnt.

Freitag, 28. November 2008

Erster Weihnachtskuchen 2008


Soeben habe ich unseren ersten Weihnachtskuchen 2008 gemacht. Lecker!
Vielleicht habt Ihr ja Lust diesen nachzubacken - hier mein Rezept:

3 Tassen Dinkelmehl
1 1/2 Tassen Zucker
1 Tasse Öl
1 1/2 Tassen sehr warmes Wasser
2 Eier
1 gestr. TL Backpulver
1 gestr. TL Soda
1/2 TL Salz
10 Tr. Orangenöl, 1 Tr. Ingwer, 1 Tr. Zimt

Das ganze verrühren und in einer befetteten, bebröselten Form ca. 1 Stunde bei 180 Grad im Backofen backen.
Ich hoffe er schmeckt euch so wie uns.

Donnerstag, 27. November 2008

Weihnachtstipp - Buchbeschreibung


DIE PLANZENMALERIN

Heute beschreibe ich euch eines meiner Lieblingsbücher - hier klicken zum bestellen


Ein Roman der auf besondere Art fasziniert, geschrieben über zwei verschiedene Epochen.

Die eine zu Zeiten Joseph Banks, in der vieles verloren geht –

u.a. Liebe ,welche zu dieser Zeit im heraufkommenden britischen Empire gegen die unbarmherzigen Regeln dieser Zeit verstößt. Ein fein gesponnener Roman mit dem Mut zu großen Gefühlen, und trotzdem hat diese große Liebe niemals eine Chance.

und diverse Gegenstände, welche viele Jahre später erst an Bedeutung gewinnen sollten. Diese werden in der zweiten Epoche von John Fitzgerald, einem Entdecker und Tierpräparator, versucht wiederzubeschaffen.

Joseph Banks, der Naturforscher, begegnet Mary Burnett, kurz bevor er im Jahre 1772 zu einer langen Forschungsreise aufbricht, Sie ist eine talentierte Pflanzenmalerin, die zurückgezogen im Wald in der Nähe seines Anwesens wohnt. Banks ist von dem Mädchen mit den tiefgrünen Augen fasziniert und kann sie auch während der vierjährigen Reise nicht vergessen.

Zweihundert Jahre später bekommt der Botaniker Fitzgerald den Auftrag, ein einzigartiges Exemplar von Joseph Banks Tiersammlung zu finden. Zusammen mit der Studentin Katya durchforstet der Wissenschaftler Archive, Bibliotheken und Taufregister im beschaulichen Lincolnshire, wo Joseph Banks einst lebte. Als es dann noch mysteriöse Einbrüche in seinem Haus gibt, merkt Fitzgerald, dass es ein Wettlauf gegen die Zeit ist. Da gibt es noch einen anonymen Brief. Weist sie dann ein anonymer Brief, ein namenloses Frauenporträt und der Hinweis auf eine Banks-Geliebte auf die richtige Spur, oder endet alles in einer Sackgasse?

Abwechselnd werden die Geschichten beider Zeiten beschrieben und man kann nicht umhin, dieses Buch in einem durchzulesen. Immer wieder gespannt wie es in der einen und anderen Zeit weitergeht. Aktueller und historischer Ablauf ziehen einem magisch in den Bann.

Wer gerne in die Zeiten um 1770 eintauchen will und auch gerne ein bisschen das Kribbeln über z.T. scheiternden Nachforschungen erleben möchte, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.

Donnerstag, 20. November 2008

Erste Weihnachtsausstellung

Ich komme gerade von der ersten Weihnachtsausstellung in Klosterneuburg. Jedes Jahr aufs Neue fasziniert mich die Ausstellung der Gärtnerei Glatz. Tolle Ideen - ja ich würde sagen Floristikkunst vom Feinsten.

Kunst und Duft von den vielen Zimtstangen und Nadelgestecken vereinten sich zu einem tollen Erlebnis. Und wie jedes Jahr nehme ich viele Bastelideen mit nach Hause, um auch heuer wieder unseren Weihnachtstisch mit ausgefallener Dekoration zu gestalten.


Dieser Besuch veranlasst mich heute auch euch mehr über den tollen Weihnachtsduft ZIMT zu erzählen.

Dieses sehr wärmende ätherische Öl wird aus den Blättern/Zweigen oder der Rinde mittels Wasserdampfdestillation gewonnen. Der tropische Baum gehört zur Familie der Lorbeergewächsen - Lauraceae. Ein sehr würzig/schweres Öl welches unbedingt verdünnt angewendet werden soll, da es sehr hautreizend auf der Haut wirken kann. Dafür verantwortlich sind die Hauptinhaltsstoffe Eugenol und Zimtaldehyd. Etwas abgemildert wird diese Reaktion durch die Beigabe von Zitrusdüften, welche ja hervorragend zum Zimtduft passen.


Achtung gehört in Fachhände, keine Anwendung bei Schwangeren und Kindern.